Kerbetag ;-)
Montag, 14. September 2009
So, nun wie versprochen ein kleiner Bericht zur Saulheimer Kerb.
Wie ihr ja unschwer auf den bereits eingestellten Fotos erkennen könnt, gingen wir bester Laune auf die Kerb….. naja, bei dem einen war die Laune von Anfang an bestens, beim anderen zumindest nach dem ein oder anderen Gläschen.
Also ich zähle mich nun einfach mal zu dem ersten Teil, da ich den Job den Chauffeurs übernommen hatte.
Nach erfolgreicher Parkplatzsuche machten wir uns auf den Weg ins Zentrum des Geschehens. Vorbei an zahllosen Gerümpelbuden, Fresswägelchen und Fahrgeschäften.
Ich wundere mich immer wieder, weshalb Leute eine nicht unbeachtliche Summe an Euros für Lose ausgeben, wo man diese dort zu gewinnenden Preise doch für ein viertel des Geldes in 1Euro Shops und Schnäppchen Märkten erstehen könnte.
Aber ich denke einfach, es ist der Reiz des Gewinnens. Wobei wirklich nur einer der Gewinner ist, der Budenbesitzer.
Nach unzähligen Speisekarten die wir auf dem Weg begutachtet und gelesen hatten, traf unsere Wahl einen gemütlichen Innenhof eines Weingutes, mit so wie es schien, gutem Essen, einer wohl sortierten Getränkekarte und natürlich mit Live Musik.
Schnell noch einen Platz erkämpft und schon konnte er los gehen, der gemütliche Teil des Abends.
Die Band war gerade dabei sich einzustimmen, und was man so hörte, konnte man sich auf wirklich gute Musik freuen.
Ja, alles wäre so schön gewesen. Aber dazu später.
Nach dem Einstimmen der Instrumente machte die Band erst mal eine kleine Pause von einer Stunde.
Natürlich gab es solange Musik aus der Konserve.
Doch das größere Problem sollte erst noch kommen.
Conny musste Pippi. Das war angesichts der Tatsache, dass es nur ein einziges Donnerbälkchen gab ein Problem. Da half nur anstellen und ganz feste die …… ihr wisst schon was….. zusammendrücken
Und endlich war er gekommen der große Moment, Conny hatte sich das WC erobert, also nichts wie rein.
Und wie gut so etwas tun kann, erkennen wir unschwer an Conny`s erleichtertem Gesichtsausdruck.
Leider blieb das nicht das einzige Problem.
Wo viele Menschen sind, lauern auch viele Gerüche.
Mal gute mal weniger angenehme für die Nase.
Und so gesellte sich neben unseren Tisch einer dieser Gesellen,
die wohl weniger mit den Eigenschaften einer Dusche
oder Badewanne vertraut sind.
Sicher sind Worte wie Deo oder Parfüm nicht in deren Wortschatz enthalten.
Nach ein paar Songs von dieser wirklich klasse Band, beschlossen wir aber weiter zu ziehen.
Und nein Conny, diesen netten Herrn wollen wir nicht mitnehmen….. auch wenn er ein Garant für freie Plätze gewesen wäre
Je tiefer wir in den Kerbe Dschungel eindrangen, umso mehr mussten wir feststellen, dass wir
umgeben von Wodka trinkenden Jugendlichen
irgendwie nicht mehr so wirklich Spaß an der Sache hatten.
Also traten wir den Rückzug an.
Nach Hause sollte es aber noch nicht gehen,
so versuchten wir es mit einem anderen Innenhof, der noch über genügend Platzpotenzial verfügte.
Wieso das so war wurde uns sehr schnell bewusst.
Ein Salat dauerte mal , trotz gähnender Leere knapp 40 Minuten. Dafür aber wurden die Käsewürfel mit Trauben immerhin schon 20 Minuten später
serviert.
Aber so wirklich Spaß hatten wir nicht mehr an der Sache, zumal dort weder Musik noch sonst etwas gewesen wäre, was zur Unterhaltung hätte beitragen können.Und so überlegten wir, was wir mit diesem angebrochenen Abend noch anstellen konnten.
Eine Lösung war schnell gefunden, wir fuhren zu Muffti (Gasthaus zum Treffpunkt in Wörrstadt)
und bestellten erst mal eine leckere Tasse Kaffee und Köstritzer Dunkelbier.
Natürlich konnte vorher keiner ahnen, dass sich auch ein lieber Freund und Tanzkollege unsere Männer, siehe Homepage http://silverboys.tus-woerrstadt.de/,
mit einem kleinen Teil seiner AH Mannschaft dort aufhielt.
Und wie es der Zufall so wollte, war seine Frau auf Mädelsausflug und er hatte eine halbwegs sturmfreie Bude Zuhause, in die er uns noch zu einem kleinen Absacker einlud.
Aus dem kleinen Absacker wurde dann zwar noch ein etwas größerer Absacker, dank Talin und Chantre´, aber alles in allem war es ein super schöner Ausklang zu diesem wirklich gelungenen Abend.
Irgendwann in den Morgenstunden fanden wir dann auch in unsere Betten und stellten fest, man braucht gar keine Kirmes oder Kerb um Karussell zu fahren
Na dann sage ich mal wieder Tschüss, und bis zur nächsten Geschichte, die das Leben so schreibt.
Wie immer dürft ihr alle gefundenen Rechtschreibfehler behalten.