Haushalts- Tipps

Haushaltstipps Teil 4

Giftige Auberginen
Auberginen sind wesentlicher Bestandteil der mediterranen Küche und entsprechend lecker. Allerdings sollten nur gegarte und reife Früchte verzehrt werden. Rohe und insbesondere unreife Auberginen enthalten nämlich das giftige Solanin.
Dieses kann zu Magen- und Darmproblemen führen. Symptome einer starken Solanin-Vergiftung sind Schleimhautreizungen, Kopfschmerzen, Krämpfe und Atemlähmungen.

Rezepte vor Schmutz schützen
So verhindern Sie, dass Ihre Rezepte beim Kochen Flecken abbekommen:
- Stülpen Sie einen Glasdeckel über das Buch. Durch das Glas lesen Sie die Buchstaben meist sogar leichter als vorher. Der Deckel wirkt durch seine Krümmung wie ein Vergrößerungsglas.
- Besprühen Sie das Papier mit einem billigen Haarspray. Anfangs scheinen je nach Beschaffenheit des Papiers die Buchstaben auf der Rückseite nach vorne durch. Sobald das Spray trocken ist, verschwindet der unangenehme Effekt jedoch wieder. Durch die so entstandene Schutzschicht lassen sich Spritzer leicht mit einem Tuch abwischen. Wertvolle Kochbücher sollten Sie lieber nicht dieser Behandlung unterziehen.

Salz streufähig halten
Geben Sie in den halb bis dreiviertel gefüllten Salzstreuer ein paar Reiskörner und mischen Sie diese mit einem Zahnstocher unter das Salz. Füllen Sie dann das restliche Salz auf.
Der Reis bindet Feuchtigkeit und hält das Salz immer streufähig.
Wenn Sie Salz zum Kochen verwenden, sollten Sie besser das Salz mit den Fingern aus einem Schälchen nehmen und hinzugeben. Denn wenn Sie einen Streuer über den Kochtopf halten, verklumpt der aufsteigende Wasserdampf ganz schnell das Salz.

Kohlgeruch vermindern
Der lästige Geruch, der meist noch stundenlang nach dem Kochen von Kohl in der Wohnung hängt, wird durch das Mitkochen einiger Walnußkernhälften vermindert. Sinnvoll ist es auch, während des Kochens eine Brotscheibe auf das Gemüse zu legen.

So bleibt Gemüse länger frisch
Gemüse wie Auberginen, Gurken oder Blumenkohl bleibt im Kühlschrank länger frisch, wenn Sie es locker in ein Küchentuch aus Baumwolle eingeschlagen. Legen Sie es anschließend nicht in die Gemüseschale, sondern in ein normales Fach.
Das Tuch verhindert die Bildung von Druckstellen und sorgt für einen geregelten Feuchtigkeitshaushalt: Das Gemüse wird weder zu feucht (Schimmel) noch trocknet es aus.

So bleibt Toastbrot länger haltbar
Das geschnittene Toastbrot im Gefrierschrank aufbewahren. Dort ist das Brot praktisch unbegrenzt haltbar. Für das Sonntagsfrühstück entnehmen Sie dann jeweils nur die benötigten Toastscheiben. Diese können Sie unaufgetaut in den Toaster stecken. Es dauert lediglich etwas länger bis das Brot knusprig braun ist.

Zucker und Salz zusammen für mehr Geschmack
Erfahrene Hausfrauen wissen es schon lange: So richtig gut werden Süßspeisen erst mit einer Prise Salz. Zum Beispiel gehört es neben Zucker in jeden Kuchenteig.
Das ganze funktioniert natürlich auch anders herum. Salzige Speisen bekommen erst durch eine Prise Zucker einen wirklich runden Geschmack. Tomatensauce etwa entfaltet ihren Geschmack erst, wenn etwas Zucker zugegeben wird.

Zwiebelgeruch an Händen
Nach dem Schneiden von Zwiebeln und Knoblauch sollte man sich die Hände mit Zahnpasta waschen. So kann man den unangenehmen Geruch an den Fingern vermindern.

Forellenfilets – wie frisch geräuchert
Schon geräucherte Forellenfilet aus der Packung schmecken viel besser, wenn sie kurz vor dem Servieren im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden.

Geruch vom Geschirr entfernen
Der Fischgeruch verschwindet vom Geschirr, wenn man es vor dem Spülen mit Kaffeesatz einreibt oder es zunächst unter kaltem Wasser abspült und dann in heißem Wasser unter Zusatz von etwa Natriumhydrogencarbonat (“Bullrich-Salz”) spült.

Fischfilets abreiben
Rohe Fischfilets bleiben geruchlos, wenn sie mit Zitronenwasser abgerieben, sorgfältig getrocknet und eingewickelt in den Kühlschrank gelegt werden. Dadurch verfeinert sich der Geschmack.

Quark nicht ausdrücken
Magerquark ist trockener als Sahnequark und muss nicht extra ausgedrückt werden. Außerdem hat er deutlich weniger Kalorien.

Salz löscht Flammen
Schlagen beim Grillen die Flammen hoch, streuen Sie einfach Salz darüber.

Nägel in Kartoffeln
Folienkartoffeln werden viel schneller gar, wenn man durch jede Kartoffel der Länge nach einen (ungebrauchten) Nagel steckt. Das Metall leitet die Wärme, so dass sich die Garzeit verringert.

Versalzene Suppe
Man kann die Suppe retten, indem man ein rohes Eiweiß in die Suppe quirlt. Wenn es geronnen ist, gleich wieder herausnehmen. Das Eiweiß hat den größten Teil des Salzes aufgenommen und die Suppe ist wieder genießbar.

Weiche Rosinen
Rosinen werden herrlich weich, legt man sie vor der Verwendung etwa eine halbe Stunde in Zitronensaft ein.

Ketchup-Flaschen
Ketchup lässt sich nicht leicht aus der Flasche gießen. Ein kleiner Trick: Stecken Sie einen Trinkhalm bis auf den Flaschenboden und ziehen Sie ihn wieder heraus. Die damit eingedrungene Luft ermöglicht ein leichteres Fließen.

Kakaopulver aromatischer
Eine ausgeschabte Vanilleschote mit in die Dose geben.

Kokosnüsse aufbacken
Um nicht jede Kokosnuss mit dem Hammer und Meißel bearbeiten zu müssen, legt man sie 15 bis 20 Minuten lang in den heißen Backofen. Durch die Sprünge in der Schale läßt sie sich anschließend viel bequemer öffnen.

Brot schimmelfrei
Wenn man Brot direkt nach dem Kauf in den Mikrowellenherd legt und diesen 30 Sekunden lang auf die höchste Hitze einstellt, kann man sicher sein, dass das Brot bis zum Verzehr keinen Schimmel ansetzt. Die Mikrowellen töten die Schimmelpilze ab.

Haushaltstipps Teil 3

Kein Überkochen
Um schäumendes Überkochen von Reis, Nudeln oder Pellkartoffeln zu vermeiden, einfach eine Messerspitze Margarine ins Salzwasser geben, und die Temperatur rechtzeitig runter schalten.

So werden Brötchen wieder knackfrisch
Brötchen vom Vortag schmecken wie frisch gebacken, wenn man sie anfeuchtet und etwa 10 Minuten bei ca. 100° C in den Backofen schiebt.
Das geht auch prima mit Baguette. Bei nur ein bis zwei Brötchen kann man auch den Toaster mit Aufsatz nehmen.

Knäckebrot
Damit das Knäckebrot beim Bestreichen nicht immer auseinanderbricht, einfach eine Scheibe darunter legen – oder ein Brettchen benutzen. Feuchtes Knäckebrot kurz in den Toaster geben; es wird wieder knusprig und frisch.

Fingerhut beim Käsereiben
Beim Reiben von Käse (vor allem von Käseresten) lieber einen Fingerhut auf en Reibefinger setzen. Das schützt die Fingerkuppe!

Damit die Milch nicht überkocht
Bevor Sie Milch kochen, den oberen Innenrand des Topfes mit etwas Butter bestreichen, dann kocht die Milch nicht so leicht über.

So brennt die Milch nicht so leicht an
Den Topf immer erst mit eiskaltem Wasser ausschwenken, bevor Sie Milch darin kochen. Dann brennt sie nicht so leicht an.

Rettich nicht zu dick kaufen
Rettich sollte höchstens einen Durchmesser von 7 cm haben, dickere Rettiche sind meist holzig. Wer ihn nicht gern scharf mag, sollte den Rettich 30 Minuten vor dem Essen salzen, damit er Wasser zieht. Das macht ihn milder.

Rotkohl mit Schuss
Besonders lecker wird der Rotkohl, wenn man einen Esslöffel Kirschmarmelade oder einen Schuss Kirschsaft mit kocht.

Erbsen mit Würfelzucker
Frische Erbsen behalten beim Kochen ihre schöne grüne Farbe und schmecken herrlich nach zartem Frühlingsgemüse, wenn man vorher ein Stück Würfelzucker ins Kochwasser gibt.

Erbsen in der Schote lassen
Sehr feine, frische Erbsen am besten in der Schote kochen. Die Schoten springen beim Kochen auf und schwimmen oben, so dass sie leicht abgeschöpft werden können. So erspart man sich das Auspulen.

Damit die Erbsensuppe nicht anbrennt
Erbsensuppe brennt nicht so schnell an, wenn Sie eine breite Brotscheibe hineinlegen. Dadurch können die Erbsen nicht absinken und anbrennen.

Möhren nicht mit Kraut lagern
Bei frischen Möhren das Kraut abmachen. Es entzieht ihnen die Feuchtigkeit und läßt sie schneller schrumpeln.

Salat feucht entblättern
Wenn sich ein Kopfsalat mal schwer entblättern läßt, legen Sie ihn einfach ins Wasser. Blatt für Blatt geht’s ganz leicht, ohne dass die Blätter zerreißen.

Tomaten extra lagern
Tomaten nicht zusammen mit Gurken oder Blumenkohl aufbewahren. Die Tomaten scheiden ein Gas aus, dadurch vergilben die Gurken schneller, und der Blumenkohl wird schneller weich.

Spargel: haltbar bis zu drei Tagen
Wollen Sie den Spargel nicht gleich am Einkaufstag zubereiten, wickeln Sie ihn in ein feuchtes Geschirrtuch ein und legen ihn so in den Kühlschrank. Dann hält er sich bis zu drei Tagen.

So wird Spargel richtig geschält
Spargelschälen ist gar kein Problem: Die Stange am Kopf halten und zwar so, dass das Ende dabei auf dem Unterarm liegt. Mit einem scharfen Messer ein bis zwei Zentimeter unter dem Kopf ansetzen und nach unten hin dicker abschälen. Die Enden großzügig abschneiden.

Zucker an den Spargel
Beim Spargel gehört neben dem Salz unbedingt auch eine Prise Zucker ins Kochwasser (wer möchte, tut auch ein Stückchen Butter dazu). Das macht ihn so schön mild.

Zwiebeln in Folie wickeln
Zwiebeln fangen nicht so schnell an zu treiben, wenn man sie einzeln in Folie einwickelt.

Gurken richtig schälen
Gurken immer von der Blüte zum Stängel schälen, da sich die Bitterstoffe aus dem Stängel sonst ausbreiten. Messer nach dem Schälen abreiben.

So bleibt die Brühe klar
Bei eine klaren Fleischbrühe immer eine saubere Eierschale mit in den Topf legen und auch mit kochen. So bleibt die Brühe schön klar. Nur köcheln lassen.

Haferflocken binden Soßen
Suppen und Soßen lassen sich sehr gut statt mit Mehl mit zarten Haferflocken binden. Salat-

Marinade mit Wein
Salat-Marinade oder -Mayonnaise schmeckt besonders fein, wenn man statt Essig etwas trockenen Wein (z.B. den entsprechenden Tischwein) nimmt.

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